Aus Karlsruhe!

Suchmaschinen und gute Texte: wie Deckel und Kochtopf!

Suchmaschinen lieben gute Texte!

Jeder, der eine Webseite hat, weiß es: Wenn Besucher nach zwei Sätzen einschlafen, sind die Texte schlecht. Und die werden auch von Suchmaschinen nicht gerne gelesen. Gute Texte hingegen werden sowohl von Besuchern als auch von den Suchmaschinen gerne gelesen. Was aber sind gute Texte? Und worauf ist zu achten, wenn Sie den nächsten Text für Ihre Webseite schreiben? Oder wenn Sie Ihrer Webseite komplett neue Texte spendieren. Wenn Sie diese 6 Tipps für suchmaschinenoptimiertes Schreiben anwenden, werden Sie einen Riesenschritt in die SEO-Optimierung Ihrer Webseite machen.

 

1. Keywords sind nicht alles für Suchmaschinen, aber ohne geht auch nicht!

Vielleicht haben Sie noch nie überlegt, wie Google funktioniert, aber es ist nicht so, dass dort Tausende Mitarbeiter sitzen, die Tag und Nacht die Texte auf Webseiten lesen. Vielmehr sind es indexbasierte Softwareprogramme (manche nennen sie auch Roboter), die automatisch und unablässig, rund um die Uhr alle Webseiten im weltweiten Internet durchsuchen und so ihren Datenbestand selbständig erweitern. Die Wörter werden algorithmisch ausgewertet und mit dem Thema der Webseite abgeglichen. Gefunden wird nur, was auf der Webseite steht. Deshalb sollten Sie Keywords nutzen, nach denen gesucht wird. Und vermeiden Sie strikt Wörter, die kein Mensch nutzt und niemand sucht. So werden Sie mehr Erfolg bei der Kundengewinnung haben - durch eine optimierte Webseite. 

 

2. Suchmaschinen und Leser lieben gebräuchliche Wörter!

Glücklicherweise haben wir in der deutschen Sprache eine große Vielfalt und wir können für manche Gegenstände unterschiedliche Begriffe nutzen. Wenn es um Suchmaschinen geht, sollten wir da allerdings vorsichtig sein. Nehmen wir an, das Thema Ihrer Webseite wären Autos. Und Sie wollen also Besucher auf Ihre Webseite bringen, die nach dem Keyword bzw. dem Thema Auto in den Suchmaschinen, allen voran Google, suchen.

Nun könnten Sie statt "Auto" das Wort "Fortbewegungsmittel" nutzen. Das wäre zunächst einmal okay, denn ein Auto ist ein Fortbewegungsmittel. Aber in diesem Fall würde folgendes passieren: NICHTS. Und warum? Weil kaum jemand den Begriff Fortbewegungsmittel benutzt, obwohl es ihn gibt.

Mit anderen Worten: Nutzen Sie immer das gebräuchliche Wort. Das Wort, das jeder nutzt. Denn nur danach wird gesucht. Also "Radio" statt "Tonhörgerät". Oder "Sport" statt "Körperertüchtigung." Ich denke Sie  haben verstanden.

 

3. Die wichtigste Botschaft gehört an den Anfang!

Versetzen Sie sich einfach in die Lage Ihres Webseite-Besuchers. Der liegt nicht in der Hängematte am Karibikstrand und surft mit zunehmender Begeisterung nach einer bestimmten Information. NEIN - er sitzt im Büro am Schreibtisch und er sucht gerade mit wachsender Frustration nach einer Lösung für sein Problem. Und tippt seine Frage oder sein Thema in die Suchmaschinen ein.

Mit anderen Worten: er steht unter Zeitdruck. Deshalb bringen Sie Ihre Hauptbotschaft an den Anfang des Textes. So weiß der Leser sofort, worum es geht. So ticken übrigens auch die Suchmaschinen. Auch sie schauen, ob das Wichtigste gleich am Anfang steht. Da gibt es über 200 Kriterien, die laut Google in das Webseiten-Ranking einfließen. Etwa die Hälfte der Kriterien prüft, wie relevant diese Webseite in Bezug auf einen Suchbegriff ist. Die Suchmaschinen orientieren sich also am menschlichen Suchverhalten. Oder haben Sie schon einmal einen Zeitungsartikel gelesen, der mit dem letzten Abschnitt begann? Sicherlich nicht, daher gehört das Wichtigste an den Anfang.

 

4. Schreiben Sie für den Leser, nicht für Suchmaschinen!

Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern so steht es in den Google-Qualitätsrichtlinien für Webmaster. Dort steht: "Erstellen Sie die Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen." Da haben wir es schwarz auf weiß. Es geht um die Besucher, um die Leser Ihrer Webseite. Denn die sind es, die am Ende bei Ihnen kaufen oder wieder vorbeikommen, weil die Informationen auf der Seite so wertvoll sind. Nebenbei gesagt: Viele der Ranking-Updates von Google beruhen auf Nutzer-Befragungen, die anschließend in Algorithmen übersetzt werden. Daher: schreiben Sie für Besucher aus Fleisch und Blut.

 

5. Der Leser liebt die klare Sprache!

Jeder weiß es: Eine lustige Geschichte oder eine gute Story kann Gold wert sein. Aber Fakt ist: Auf Ihrer Webseite geht es darum, dass Sie schnell zur Sache kommen. Wenn Sie von einem Fahrrad schreiben, sollten Sie das Teil auch so nennen, und nicht von einem zweirädrigen Fortbewegungsmittel sprechen. Nennen Sie daher die Dinge beim Namen. Je konkreter, desto besser! Das gilt übrigens auch für Linktexte. Statt zu schreiben "Hier klicken!" können Sie den entsprechenden Satz verlinken. Das lieben die Leser und auch die Suchmaschinen.

 

6. Analysieren Sie Ihre Leser!

Nichts ist heute einfacher als zu analysieren, wie Besucher auf Ihre Webseite kamen. Wenn Sie die gängigen Web-Analyse-Tools kennen, wissen Sie sofort, über welche Keywords Besucher auf Ihre Webseite kamen. Sie wissen also ganz genau, wonach sie gesucht haben. Wenn Sie diese Erkenntnisse nicht nutzen, verschenken Sie ganz wertvolles Potenzial.

Mein Tipp: Wenn Sie einen Text schreiben, stellen Sie sich dabei einen potenziellen Leser vor und schreiben Sie nur für ihn. Sie werden staunen, wie viel besser Ihr Text wird, wenn Sie so fokussiert schreiben.

Fassen wir noch einmal zusammen: Leser lieben gute Texte. Das gilt auch für Suchmaschinen, die immer stärker dem menschlichen Nutzverhalten nachgebildet werden. Also: Wenn Sie optimale Suchmaschinenergebnisse wollen, führt kein Weg an qualitativ hervorragenden Texten vorbei.

Sie wollen bessere Suchmaschinenergebnisse? Dann melden Sie sich bitte - jetzt und hier!

z.B. https://www.schueck-it.de

unverbindlich und kostenlos

Bewerte den Artikel:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5,00 von 51 Stimme(n))

Loading...

1 Antwort

  1. Günter Heini
    Der IT-Experte Florian Schueck hat recht. Suchmaschinen lieben gute Texte - und immer wieder neue Texte. Denn die Suchmaschinenroboter können keine Bilder lesen, sondern nur Texte. Andererseits, was auf der Webseite nicht steht, kann auch nicht gefunden werden. So als ob Sie ein Schaufenster hätten, aber Ihre wichtigsten Produkte dort gar nicht zeigen. Wie soll die jemand kaufen, wenn keiner weiß, dass Sie das anbieten? So ähnlich ist es mit der Webseite. Was Sie dort nicht zeigen, kann auch nicht gefunden werden.

Einen Kommentar schreiben